Skan Jahresgruppe

Die Skan Jahresgruppe ist das Herzstück meiner Arbeit.

 

Sie bietet Dir über einen langen Zeitraum von etwa neum Monaten viele Möglichkeiten, Dir selbst zu begegnen und mit den anderen Gruppenteilnehmenden intensive Beziehungen einzugehen. Diese sind nicht immer "nett" oder"stimmig", sondern auch herausfordernd und konfrontativ. 

 

In einer Skan Jahresgruppe stellst Du Dich der Herausforderung, Dir selbst innerhalb eines dynamischen und kontaktbereiten Beziehunggefüges selbst zu begegnen. 

 

In der Skan Jahresgruppe heiße ich Menschen willkommen, die die Skan Körperarbeit aus der Einzelarbeit oder aus einem Workshop bereits kennen und deshalb eine verbindliche Entscheidung für die gesamte Jahresgruppe treffen können.

 

"Kontakt heilt!",

sagt Loil Neidhöfer, Körpsychotherapeut aus Hamburg. Er benennt damit knapp und eindeutig das, was die Skan-Körperarbeit in der Gruppe so bedeutsam macht.

 

Kosten:

Je Wochenende 230 Euro

Bei Einmalzahlung zu Beginn der Jahresgruppe: 1700 Euro

 

Start ist am 27./28. Oktober 2018

 

Weitere Termine sind:

24./25. 11. 2018

15./16. 12. 2018

19./20. 1. 2019

16./17. 2. 2019

16./17. 3. 2019

13./14. 4. 2019

18./19. 5. 2019

 

Zur Anmeldung

 

Bitte vor der Anmeldung auch diesen Text lesen: 

 

Was habe de Skan-Körperarbeit und Tantra gemeinsam? 

 

Mich. Denn beide Felder habe ich studiert und jahrelang in Prozessen mit mir selbst und mit meinen Klienten erfahren.

In beiden Feldern geht es um Lebensenergie, um Liebe, um authentischen Kontakt, um Ausdehnung - hinein in sich selbst und hinaus in die Welt. Und um tiefe spirituelle Erfahrung.

SKAN heißt übersetzt: das, was sich bewegt.

TANTRA heißt übersetzt: verweben

Skan hat zum Ziel, die Panzerung des Körpers aufzuweichen und ermöglicht, dass Energie ungehindert von Blockaden, durch uns fließen kann. Dazu hält sie Interventionen und Settings bereit, die dieses Ziel unterstützt. Meist ist die Arbeit recht nüchtern, “schnörkellos”, ganz und gar nicht gefällig - und genau damit ungeahnt effektiv.

Der Klient / die Klientin ist oft auf sich selbst zurückgeworfen und konfrontiert mit hausgemachten Mustern und Glaubenssätzen, die ihn/sie von sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt trennen. Das erspüren der ganzen Palette an Gefühlen, die das Mensch-Sein mit sich bringt, helfen, den wahren Kern frei zu legen.

Und was ist diese Energie, die dann durch den ungepanzerten Körper strömt? Natürlich ist das pure Lebensenergie!

Oder anders ausgedrückt Orgon, vegetative Impulse, Flow, Chi oder Äther. Das alles bezeichnet die Energie, die dem Leben folgt. Und diese Energie ist sexueller Natur!

Damit kommen wir zum Tantra:

Im Tantra sind im weiten Sinne Praktiken der Berührung/Begegnung zu lernen, die ein Verschmelzen der weiblichen und männlichen Polarität zum Ziel hat. 
Mann und Frau repäsentieren im ursprünglichen hinduistischen Tantra während der geschlechtlichen Vereinigung die höchsten Gottheiten. Nämlich:

Shiva (männliche Gottheit) als das männliche Prinzip
Shakti (weibliche Gottheit) als das weibliche Prinzip.

Beide sind Teile der heiligen Verbindung, aus welcher das Leben sich kreativ immer wieder neu entfacht. Jedes Paar, das sich im tantrischen Sinne der Vereinigung hingibt, erfährt mehr oder weniger erfolgreich die Ekstase dieser Verschmelzung.

Nun ist diese Erfahrung natürlich nicht den Hinduisten (die frühesten tantrischen Schriften und Überlieferungen entstammen der altindischen Kultur der Hindus) vorbehalten. Doch anders als bei uns, ist in dieser Kultur die sexuelle Ekstase ein bedeutender Teil der spirituellen Lehre. Nun, uns ist in aller Regel eine solche Lehre nicht bekannt und wurde uns nie gelehrt. Im Gegenteil, wir sind vom körperlichen Erleben eher abgetrennt (worden).

Deshalb profitieren wir von den tantrischen Lehren. Wir finden dort Heilung unserer entfremdeten Art der geschlechtlichen Begegnung.

Voraussetzung für das Erleben von Ekstase ist ein durchlässiger Körper für Energie. Größtmögliches frei sein von Mustern und Glaubenssätzen und die Fähigkeit, Liebe zu erfahren. 
 
All das sind wichtige Aspekte dafür, sexuelle Lust als Ekstase und spirituelle Erfahrung begreifen zu können. 

Sexuelle Ekstase ist das Höchste, was den Menschen ausmacht. Darüber erfahren wir die direkte Verbindung zur universellen göttlichen Kraft. Erleben uns liebend, schöpferisch kreativ, radikal die Todesangst überwindend, hingebungsvoll an das, was durch uns wirkt, strömt und pulsiert.

Sexuelle Ekstase ist kein Ziel, sondern die Verwirklichung des höchsten menschlichen Potentials.

Und so schließt sich die Skan-Körperarbeit und Tantra zu einer sich unterstützenden, ja sich bedingenden Kooperation zusammen. Beides steht im Dienst der Veredelung des Mensch-Seins. Jedes trägt seinen Teil dazu bei, uns zu vervollkommnen.

Die Art und Weise, wie Tantra in Europa gelehrt wird ist oft lieblich, gefällig, wenig konfrontativ; mir deshalb nicht gründlich genug.

Wenn es darum geht, Panzerung und Blockierungen zu lösen bietet die Skan-Körperarbeit die besseren Interventionen.

Skan erarbeitet sozusagen die Grundlagen für den Ausblick auf erfüllte, geheilte sexuelle Begegnung und Ekstase – ohne dieses Ziel ausdrücklich zu benennen.

So stehen BEIDE als zwei starke Werkzeuge zur Verfügung. Für die Menschen, die sich nach Wahrheit und Tiefe in ihrem Leben sehnen, zwei kostbare Perlen!
 
Johanna Baumann, September 2018
 
 
In diesem Sinne wage ich in der Skan-Jahresgruppe 2018/2019 im LaLoba eine mutige Verbindung. Du bist herzlich eingeladen, Dich diesem Experiment anzuschließen. 
 

 

 

 

 

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© Skan-Körperarbeit Karlsruhe, Johanna Baumann

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