Spirituelles Aufwachen bedeutet, still zu sein.

Stille ist ein Zustand, in dem es weder Gedanken, noch Bilder gibt. Es gibt auch keine Identifikation mit etwas, das uns in einem "Ich" gefangen halten könnte.

 

Still sein bedeutet, dass die Wahrnehmung dessen was jetzt gerade ist, als die einzige Realität anerkannt wird.

 

In der Stille gibt es weder ein Wollen und auf etwas Zustreben - noch ein Nicht Wollen und etwas Fernhalten. In der Stille halten die Gedanken an.

 

Menschen, die diese Stille dauerhaft erfahren, sind spirituell aufgewacht.
 
Es ist prinzipiell für jeden Menschen möglich, diesen Zustand zu erlangen. Auch für Dich. Dazu braucht es die Erkenntnis, dass jedes Tun dem Aufwachen hinderlich und jedes Nichttun, dem Aufwachen förderlich ist.
 
Denken ist ein Tun. Wollen, Wünschen und Streben ist ein Tun. Nichtwollen, Abwehren und Vermeiden ist ein Tun. 
 
Beim spirituellen Aufwachen geht es um den schmalen Grad zwischen Wollen und Nichtwollen. 
 
Dies kann in jedem Moment Deines Lebens erfahren und erkannt werden. Die entscheidende Fähigkeit, die dem spirituellen Aufwachen dient ist, los zu lassen. 
 
Hier kommt es oft zu einem Missverständnis.
Manche glauben, spirituelles Aufwachen würde bedeuten, die Hände in den Schoß zu legen, ein ständiges Grinsen im Gesicht zu haben, auf das Eingreifen der guten Mächte zu hoffen und keinem Impuls mehr zu folgen. Das Ergebnis wäre, dass Du verhungerst, Deine Miete nicht mehr bezahlen würdest und Deine Kinder sich selbst überlassen wären. Das ist natürlich Unsinn.
 
Warum ist das Unsinn? Weil es bedeuten würde, dass Du Dich gegen Deinen natürlichen Impuls (z.B. für Dich und Deine Liebsten zu sorgen) wehrst. Sich wehren ist wieder ein Tun. Vielleicht hast Du den natürlichen Impuls, beruflich oder politisch in der Welt zu wirken und Deine Kompetenzen einzubringen. Es wäre doch schade, wenn Du diesem Impuls nicht folgen würdest!
 
Vielleicht hast Du früher aus der Motivation heraus gehandelt, gut da stehen zu wollen, hast Lob und Anerkennung erwartet oder wolltest Schuldgefühle, Schmerz oder Wut abwehren, so handelst Du im Zustand des Aufgewacht Seins aus natürlichen Impulsen heraus, die aus der Stille kommen.
Darin liegt der  Unterschied. 
 
Es ist die Haltung, die sich verändert, wenn Du spirituell aufgewacht sein wirst! 
 
Loslassen ist auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene möglich und führt Dich dann unmittelbar hin zu Deinen Gefühlen. Diese tauchen in dem Moment des Loslassens unweigerlich auf. Auch mit Gefühlen ist es so, dass wir damit nichts tun müssen. Das bedeutet, sie nicht zu deuten oder zu erklären. Sie nicht fernhalten, herbei sehnen oder sie anders haben zu wollen, als sie sind. Sondern sie einfach da sein zu lassen, sobald sie da sind - und sie fühlen.
 
So entwickeln Gefühle eine Transformationskraft, die uns die tiefere Erfahrung hinter den Gefühlen, nämlich die der Stille, machen lässt. 
 
Spirituell Aufwachen ist Gnade. Es kann nicht gemacht werden. 
Doch können wir Voraussetzungen schaffen, welche das spirituelle Aufwachen begünstigen.
Wir schaffen sie, in dem wir es wagen, loszulassen, Gefühle wirklich zu fühlen und uns für deren Kraft zu öffen. Dann führen sie uns in den Prozess, in dem uns die Gnade des spirituellen Aufwachens zuteil werden kann.
 
In unserem Denken läuft eine permanente Abfolge von Meinungen, Urteilen, Glaubenssätzen, Mustern und automatisierten Verhaltensweisen. Manche dieser Gedanken sind uns bewusst zugänglich, andere nicht. Ob bewusst oder unbewusst, wir glauben, dass wir diese Gedanken  sind und identifizieren uns damit. Selbst dann, wenn es so genannte "positive" Gedanken sind, verursachen sie viel Leid und Schmerz in uns. Sie bestimmen die Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und sie bestimmen unsere Wahrnehmung dessen, was in der Welt geschieht. 
 
Oft wird in spirituellen Schulen gelehrt, dass wir unsere Gedanken und die damit verbundenen Gefühle beobachten und dann an uns vorüberziehen lassen sollen. Diese Form der spirituellen Praxis wirkt beruhigend, trainiert die Disziplin und oft auch die Körperwahrnehmung. Doch sie führt nicht zum Spirituellen Aufwachen. Wir tun etwas, und zwar in der Weise, dass wir mit Gedanken, Bilder und Gefühle etwas tun. In dem Fall, sie vorüber ziehen lassen. Das kann nicht zum Aufwachen führen.
 
Besser ist es, alles da sein zu lassen, was grade ist, ohne damit etwas zu tun. Das ist ein kleiner, doch ein Ausschlag gebender Unterschied, wenn wir spirituell Aufwachen wollen. 
 
Der einzige Weg, der das spirituelle Aufwachen möglich macht, ist der des Nichttun und darin die Stille zu erfahren.
 
 
Auf dieser Webseite beschreibe ich Dir die Techniken und Methodendie sich in meiner Praxis LaLoba bewährt haben und die ich anwende. Vornehmlich arbeite ich mit den Menschen, welche Erfahrung von Stille in ihrem Leben für erstrebenswert halten und sprituell Aufwachen wollen. Oder sich zumindest von dieser Möglchkeit anrühren lassen.
 
Wir haben dabei den mentalen, den emotialen und den körperlichen Bereich zu unterscheiden. Sie greifen ineinander und sind nicht linear "abzuarbeiten". Viel mehr bieten sie gerade in der Komination viel Raum, Orientierung und Erfahrungsmöglichkeiten während des jeweils persönlichen und individuellen Prozesses.
 
Meine Begleitung während dieses Prozesses ist getragen von fast 20jähriger und reifer Kompetenz als Körpertherapeutin und psychologischer Beraterin mit unterschiedlichen Methoden. Sowie meiner persönlichen Erfahrung, spirituell aufgewacht zu sein. Dieses Ereignis geschah in meinem Leben vor etwa vier Jahren und vertieft sich seit dem immer mehr. 
 
An dieser Erfahrung will ich Dich teilhaben lassen. Das spirituelle Aufwachen ist das große Leuchtfeuer am Ende des Weges. Damit einher geht in aller Regel eine immer größere Freiheit und ein zunehmend grundloses Glücksgefühl, welches unabhängig ist von dem, was um Dich herum geschieht. Es wäre naiv zu denken, dass Krisen und Umbrücheauf diesem Weg ausbleiben würden. Denn schließlich veränderst Du Dich innerhalb des Prozesses sehr und diese Veränderung macht Angst.
 
Es ist wie bei einer Geburt. Ist das Kind erst geboren, ist der Schmerz völlig nebensächlich und alles passt sich der neuen Situation an. Es schließt sich dann eine Phase der Integration des Neuen an, was wieder neue Herausforderungen bietet. Was bleibt ist ein tiefes Glück!
 
Ich möchte Dir Mut machen, das spirituelle Aufwachen zum alleinigen Inhalt Deines Lebens zu machen. Alles andere wird sich dem freudig unterordnen, wenn Du es wirklich willst. 

Ein Training kann nur dann erfolgreich sein, wenn es regelmäßig stattfindet und möglichst durch unterschiedliche Übungen vielseitig gehalten wird. Wir garantieren, dass Sie bei uns, mit unserem Training den Spaß am Sport entdecken oder wiederfinden.

Videolehrgang "Kontakt" aus gestalttherapeutischer Sicht.

Was es bedeutet, echten Kontakt in Deinen Beziehungen zu gestalten.

Mehr dazu!

 

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Vortrag am 20.11. 2018 

19 Uhr

"Für eine Versöhnung der Geschlechter"

mit Leila Dregger 

+ Live-Musik

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!! DER VORTRAGSORT IST NOCH EINMAL VERLEGT  UND FINDET IM INDISCHEN RESTAURANT  CONTINENT STATT KAISERSTRASSE 109, GEGENÜBER CAFE PAN !!

 

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Workshopreihe

19. und 20. 1. 2019

16. und 17. 2. 2019

16. und 17. 3. 2019

Körperarbeit und Selbsterfahrung 

Mehr dazu:

 

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Bewusstheitsübung

mittwochs von 19 - 21 Uhr

Mehr dazu:

 

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Vib-Meditation

15. Dezember 2018

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© Skan-Körperarbeit Karlsruhe, Johanna Baumann

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