Was haben Skan-Körperarbeit und Tantra gemeinsam? 

In beiden Feldern geht es um Lebensenergie, um Liebe, um authentischen Kontakt, um Ausdehnung - hinein in sich selbst und hinaus in die Welt. Und um tiefe spirituelle Erfahrung.


SKAN heißt übersetzt: das, was sich bewegt.

TANTRA heißt übersetzt: verweben

Skan hat zum Ziel, die Panzerung des Körpers aufzuweichen und ermöglicht, dass Energie ungehindert von Blockaden, durch uns fließen kann. Dazu hält sie Interventionen und Settings bereit, die dieses Ziel unterstützt. Meist ist die Arbeit recht nüchtern, “schnörkellos”, ganz und gar nicht gefällig - und genau damit ungeahnt effektiv.

Der Klient / die Klientin ist oft auf sich selbst zurückgeworfen und konfrontiert mit hausgemachten Mustern und Glaubenssätzen, die ihn/sie von sich selbst, seinen Mitmenschen und der Welt trennen. Das erspüren der ganzen Palette an Gefühlen, die das Mensch-Sein mit sich bringt, helfen, den wahren Kern frei zu legen.

Und was ist diese Energie, die dann durch den ungepanzerten Körper strömt? Natürlich ist das pure Lebensenergie!

Oder anders ausgedrückt Orgon, vegetative Impulse, Flow, Chi oder Äther. Das alles bezeichnet die Energie, die dem Leben folgt. Und diese Energie ist sexueller Natur!

Damit kommen wir zum Tantra:

Im Tantra sind im weiten Sinne Praktiken der Berührung/Begegnung zu lernen, die ein Verschmelzen der weiblichen und männlichen Polarität zum Ziel hat. 
Mann und Frau repäsentieren im ursprünglichen hinduistischen Tantra während der geschlechtlichen Vereinigung die höchsten Gottheiten. Nämlich:

Shiva (männliche Gottheit) als das männliche Prinzip
Shakti (weibliche Gottheit) als das weibliche Prinzip.

Beide sind Teile der heiligen Verbindung, aus welcher das Leben sich kreativ immer wieder neu entfacht. Jedes Paar, das sich im tantrischen Sinne der Vereinigung hingibt, erfährt mehr oder weniger erfolgreich die Ekstase dieser Verschmelzung.

Nun ist diese Erfahrung natürlich nicht den Hinduisten (die frühesten tantrischen Schriften und Überlieferungen entstammen der altindischen Kultur der Hindus) vorbehalten. Doch anders als bei uns, ist in dieser Kultur die sexuelle Ekstase ein bedeutender Teil der spirituellen Lehre. Nun, uns ist in aller Regel eine solche Lehre nicht bekannt und wurde uns nie gelehrt. Im Gegenteil, wir sind vom körperlichen Erleben eher abgetrennt (worden).

Deshalb profitieren wir von den tantrischen Lehren. Wir finden dort Heilung unserer entfremdeten Art der geschlechtlichen Begegnung.

Voraussetzung für das Erleben von Ekstase ist ein durchlässiger Körper für Energie. Größtmögliches frei sein von Mustern und Glaubenssätzen und die Fähigkeit, Liebe zu erfahren. 
 
All das sind wichtige Aspekte dafür, sexuelle Lust als Ekstase und spirituelle Erfahrung begreifen zu können. 

Sexuelle Ekstase ist das Höchste, was den Menschen ausmacht. Darüber erfahren wir die direkte Verbindung zur universellen göttlichen Kraft. Erleben uns liebend, schöpferisch kreativ, radikal die Todesangst überwindend, hingebungsvoll an das, was durch uns wirkt, strömt und pulsiert.

Sexuelle Ekstase ist kein Ziel, sondern die Verwirklichung des höchsten menschlichen Potentials.

Und so schließt sich die Skan-Körperarbeit und Tantra zu einer sich unterstützenden, ja sich bedingenden Kooperation zusammen. Beides steht im Dienst der Veredelung des Mensch-Seins. Jedes trägt seinen Teil dazu bei, uns zu vervollkommnen.

Die Art und Weise, wie Tantra in Europa gelehrt wird ist oft lieblich, gefällig, wenig konfrontativ; mir deshalb nicht gründlich genug. Wenn es darum geht, Panzerung und Blockierungen zu lösen bietet die Skan-Körperarbeit die besseren Interventionen.

Skan erarbeitet sozusagen die Grundlagen für den Ausblick auf erfüllte, geheilte sexuelle Begegnung und Ekstase – ohne dieses Ziel ausdrücklich zu benennen.

So stehen BEIDE als zwei starke Werkzeuge zur Verfügung. Für die Menschen, die sich nach Wahrheit und Tiefe in ihrem Leben sehnen, zwei kostbare Perlen!
 

Videolehrgang "Kontakt" aus gestalttherapeutischer Sicht.

Was es bedeutet, echten Kontakt in Deinen Beziehungen zu gestalten.

Mehr dazu!

 

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Vortrag am 20.11. 2018 

19 Uhr

"Für eine Versöhnung der Geschlechter"

mit Leila Dregger 

+ Live-Musik

Mehr dazu:

!! DER VORTRAGSORT IST NOCH EINMAL VERLEGT  UND FINDET IM INDISCHEN RESTAURANT  CONTINENT STATT KAISERSTRASSE 109, GEGENÜBER CAFE PAN !!

 

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Workshopreihe

19. und 20. 1. 2019

16. und 17. 2. 2019

16. und 17. 3. 2019

Körperarbeit und Selbsterfahrung 

Mehr dazu:

 

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Bewusstheitsübung

mittwochs von 19 - 21 Uhr

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Vib-Meditation

15. Dezember 2018

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© Skan-Körperarbeit Karlsruhe, Johanna Baumann

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